Irina Shayk! – Nie gehört? Die gebürtige Russin mit dem vollständigen Namen Irina Valeryevna Shaykhlislamova zählt seit Jahren zur absoluten Weltspitze der Modelbranche. Genau dieses internationale Topmodel wurde nun von El Corte Inglés für die neue Bademoden-Kampagne engagiert – und die Aufnahmen entstanden ausgerechnet hier auf unserer kleinen paradiesischen Insel La Palma. Gedreht wurde an einigen der fotogensten Orte der Insel, darunter die markante Küste von La Bajita in Mazo, das spektakulär gelegene Porís de Candelaria in Tijarafe sowie der urwaldartige Lorbeerwald Los Tilos in San Andrés y Sauces. Die Kampagne zeigt einmal mehr, wie vielfältig La Palma auf kleinem Raum ist: wilde Küsten, traditionelle Architektur und beeindruckende Naturkulissen direkt nebeneinander. Auch zahlreiche Einheimische wirkten bei den Dreharbeiten mit und machten die internationale Produktion zu einem Gemeinschaftsprojekt mit lokalem Charakter. Mit solchen Produktionen festigt La Palma zunehmend ihren Ruf als außergewöhnliche Naturkulisse für internationale Film- und Werbeaufnahmen – diesmal sogar mit echtem Supermodel-Glamour zwischen Vulkanlandschaften und Atlantik. Die Kampagne ist inzwischen auch online bei El Corte Inglés zu sehen. https://www.elcorteingles.es/summertime-cccross2/
Am Samstag, 9. Mai, verwandelt sich La Palma wieder in eine internationale Bühne des Trailrunnings. Bei der 16. Ausgabe der Transvulcania Adidas starten mehr als 3.000 Läuferinnen und Läufer aus aller Welt auf den Vulkanrouten der Insel. Die Ultramarathon-Strecke beginnt um 6 Uhr morgens am Faro de Fuencaliente und führt über 73 Kilometer bis nach Los Llanos de Aridane. Mit dabei sind zahlreiche internationale Spitzenathleten, darunter frühere Weltmeister, Sieger großer Ultratrails und bekannte Namen der Szene wie Luis Alberto Hernando oder Emelie Forsberg. Auch die Marathon- und Halbmarathonrennen sind hochkarätig besetzt. Besonders gespannt schaut die Trailrunning-Welt auf die erstmals zur WMRA-Weltcupserie gehörende Halbmarathon-Strecke entlang der Ruta de los Volcanes. Dort treten erstmals mehrere Spitzenläufer aus Kenia auf La Palma an, darunter Philemon Kiriago und Joyce Muthoni Njeru. Für Zuschauer besonders attraktiv: Viele Abschnitte der Rennen verlaufen durch spektakuläre Vulkanlandschaften, über den Roque de los Muchachos und entlang der berühmten Ruta de los Volcanes bis hinunter nach Puerto de Tazacorte und Los Llanos. Erfreulich ist zudem, dass die inklusiven Wettbewerbe weiter wachsen. Die Joëlette-Teams für Menschen mit eingeschränkter Mobilität erreichen in diesem Jahr einen Teilnehmerrekord, ebenso wie die inklusive „Desafío“-Kategorie. Damit zeigt die Transvulcania einmal mehr, dass Spitzensport und Teilhabe durchaus zusammenpassen können.
Die EU verschärft künftig die Regeln für Hunde- und Katzenhalter deutlich. Geplant sind europaweit einheitliche Vorschriften für Haltung, Verkauf, Zucht und Registrierung von Haustieren. Künftig sollen alle Hunde und Katzen per Mikrochip erfasst und in nationalen Datenbanken registriert werden. Für Züchter, Tierheime und Verkäufer gelten die neuen Vorgaben bereits wenige Jahre nach Inkrafttreten, private Halter erhalten längere Übergangsfristen. Verboten werden außerdem bestimmte Praktiken, die bislang vielerorts noch üblich waren: Hunde oder Katzen dürfen künftig nicht mehr dauerhaft angekettet werden – außer aus medizinischen Gründen. Ebenfalls untersagt werden Würge- und Stachelhalsbänder ohne Sicherheitsmechanismus sowie Verstümmelungen für Ausstellungen oder Wettbewerbe. Auch bei Tieren aus Nicht-EU-Ländern soll stärker kontrolliert werden. Importierte Hunde und Katzen müssen künftig bereits vor der Einreise gechippt und registriert werden. Damit will die EU verhindern, dass Tiere scheinbar privat eingeführt und anschließend illegal verkauft werden. Die neuen Regeln gelten als erster größerer Schritt zu einem europaweiten Tierschutzstandard. Ob Verstöße später allerdings tatsächlich konsequent kontrolliert und verfolgt werden, bleibt abzuwarten. Denn gerade bei Vernachlässigung oder schlechter Haltung passiert oft nur dann etwas, wenn Nachbarn, Bekannte oder Passanten überhaupt den Mut haben, Anzeige zu erstatten – und jemand hinschaut, bevor es für die Tiere zu spät ist.
Die aktuellen Daten von PROMOTUR bestätigen im Grunde ein seit Jahren bekanntes Bild: La Palma hebt sich im Kanarenvergleich weiterhin klar im Tourismusprofil ab. Der Großteil der Besucher kommt als Paar – rund 57 % –, während Familien mit Kindern mit nur 9,8 % deutlich unter dem kanarischen Durchschnitt liegen. Klassischer „Familienstrandurlaub“ spielt hier also weiterhin eine Nebenrolle. Auch die Motivation unterscheidet sich deutlich vom Rest des Archipels: Während auf den Kanaren insgesamt Entspannung dominiert, reisen die meisten Gäste nach La Palma nicht zum „Abschalten“, sondern zum Entdecken. Rund 59,5 % geben an, die Insel aktiv erkunden zu wollen – fast dreimal so viele wie im regionalen Schnitt. Das spiegelt sich im Verhalten vor Ort: Fast die Hälfte der Besucher geht wandern (47,1 %), während dieser Anteil im Kanarenvergleich deutlich niedriger liegt. Unterm Strich bestätigt die Statistik vor allem eines: La Palma bleibt eine Wander- und Naturinsel für Paare ohne Kinder – keine Überraschung, sondern eher eine wiederholte Bestätigung dessen, was man hier seit Jahrzehnten beobachten kann.