Vulkane, Mondlandschaften, dichte Wälder und historische Orte: La Palma ist erneut für den EUFCN Location Award 2025 als Beste Filmlocation Europas nominiert – und braucht jetzt die Unterstützung der Zuschauer. Die Insel tritt gegen die Drehorte Belgrad in Serbien, Figueira de Foz in Portugal und Inari in Finnland an. Auch wenn die hiesigen Politiker ihr Zutun zu dieser Nominierung in den Vordergrund stellen – tatsächlich entscheidet ganz banal die Anzahl der Stimmen über das Ergebnis. Jede Stimme zählt und zeigt: La Palma ist mehr als Kulisse – sie ist Bühne. Die Abstimmung läuft bis 30. Januar. Wer möchte, dass die „Isla Bonita“ auch künftig in internationalen Produktionen auftaucht, klickt hier und stimmt ab: https://eufcn.com/location-awards-2025/ Kurz gesagt: Zwei Klicks für La Palma. Mehr Einsatz für gutes Kino geht kaum.
Bewohner der besonders betroffenen „roten Zone“ rund um den Vulkan Tajogaite haben am Wochenende in Tacande (Gemeinde El Paso) gegen die aus ihrer Sicht anhaltende Unsicherheit und fehlende Informationen zur Zukunft ihrer Grundstücke protestiert. Die rund 150 Teilnehmer, überwiegend frühere Anwohner aus El Paraíso, Corazoncillo und Montaña Rajada, fordern Klarheit darüber, ob ihre Flächen dauerhaft als geschütztes Naturgebiet ausgewiesen werden und welche Entschädigungen mit den damit verbundenen Nutzungseinschränkungen vorgesehen sind. Die Demonstrierenden kritisieren, dass sie vier Jahre nach dem Ende der Eruption weiterhin keine verbindlichen Zusagen erhalten hätten. In einem verlesenen Manifest beklagen sie eine Ungleichbehandlung gegenüber anderen Betroffenen, die Entschädigungen erhalten hätten und ihre Grundstücke behalten konnten. Für die Bewohner der „roten Zone“ bedeute die geplante Schutzkategorie voraussichtlich den endgültigen Verlust der Nutzungsmöglichkeiten, ohne dass bislang angemessene Ausgleichsregelungen feststünden. Zugleich äußerten die Protestierenden scharfe Kritik am Krisenmanagement während der Eruption 2021. Sie bemängeln insbesondere, dass sie am Tag des Ausbruchs nicht rechtzeitig gewarnt oder offiziell evakuiert worden seien, was zu zusätzlichen psychischen Belastungen und materiellen Verlusten geführt habe. Auch am offiziellen Umgang mit der Krise fehle es aus ihrer Sicht an Selbstkritik.
Die Preise für Wohnimmobilien in Los Llanos de Aridane sind seit der Vulkaneruption von 2021 deutlich gestiegen. Nach einem kurzen Rückgang im Eruptionsjahr setzte ab 2022 ein starker Aufwärtstrend ein, der den Markt innerhalb weniger Jahre spürbar verteuert hat. Nach notariellen Kaufdaten haben sich die Immobilienpreise seit 2022 um nahezu 50 Prozent erhöht. Innerhalb von drei Jahren verteuerte sich der Quadratmeterpreis um rund 650 Euro. Über einen Zeitraum von gut zehn Jahren betrachtet, hat sich der durchschnittliche Quadratmeterpreis sogar mehr als verdoppelt. Die Entwicklung zeigt, dass sich der Immobilienmarkt im am stärksten von der Lava betroffenen Ort nicht nur erholt hat, sondern unter erheblichem Preisdruck steht. Angebotsknappheit, Wiederaufbau und eine anhaltend hohe Nachfrage verschärfen die Situation zusätzlich.
Die spanische Fluggesellschaft Volotea baut ihr Streckennetz mit den Kanarischen Inseln aus – und auch La Palma ist erstmals mit dabei! Ab dem 8. November 2026 startet eine wöchentliche Direktverbindung von La Palma nach Nantes mit insgesamt rund 6.000 Sitzplätzen auf 38 Flügen. Doch das ist noch nicht alles: Ab 7. November 2026 fliegt Volotea von Gran Canaria nach Marseille (wöchentlich samstags, knapp 7.000 Sitze) und Gran Canaria nach Toulouse (wöchentlich samstags, rund 6.000 Sitze). Von Fuerteventura geht es ebenfalls nach Toulouse, ebenfalls mit wöchentlichen Samstagsflügen und etwa 6.000 Sitzplätzen. Mit diesen neuen Strecken wird das Reisen zwischen den Kanaren und Frankreich deutlich komfortabler. Volotea stärkt damit ihre Präsenz auf den Inseln: Gran Canaria verfügt nach den neuen Verbindungen über insgesamt sieben Direktstrecken nach europäischen Zielen, darunter Asturien, Bilbao, Lille, Lyon, Nantes, Marseille und Toulouse. Auf Teneriffa Süd verbindet Volotea die Insel bereits mit sieben Zielen in Frankreich und Spanien: Asturien, Bilbao, Brest, Bordeaux, Lille, Lyon und Nantes. Für die Kanaren-Reisenden heißt das: jede Menge Gelegenheiten, Frankreich von den sonnigen Inseln aus zu entdecken. Volotea ist eine 2011 gegründete spanische Billigfluglinie mit Sitz in Asturien. Sie betreibt ein umfangreiches Streckennetz in Europa, vor allem zwischen kleineren und mittleren Städten.