Kurzmeldungen aktuell

Schuhe mit Vulkan-Asche-Sohle

Schuhe mit Vulkan-Asche-Sohle

Auf La Palma ist aus der Erinnerung an den Ausbruch des Tajogaite ein ungewöhnliches Projekt entstanden: Zwei Unternehmer aus El Paso haben eine Schuhmarke entwickelt, deren Sohlen tatsächlich Vulkanasche enthalten. Die patentierte Mischung aus Gummi und Asche soll nicht nur symbolisch für den Neuanfang stehen, sondern auch besonders widerstandsfähig sein. Das Konzept basiert auf minimalistischen „Barfuß“-Schuhen mit anatomischer Form, breiter Zehenbox und flacher Sohle, die ein natürliches Gehen ermöglichen sollen. Entwickelt und getestet wurde das Modell auf den anspruchsvollen Wanderwegen der Insel. Die Idee dahinter: ein hochwertiges Produkt mit lokaler Identität, das zeigt, dass auch von La Palma aus innovative Projekte entstehen können – und dass man künftig im wahrsten Sinne des Wortes auf Vulkanboden unterwegs ist. Halten Sie also Ausschau nach Schuhen der Marke »Volkan«!

Straße zum Roque de los Muchachos gesperrt

Die Zufahrt über die LP-4 zum Roque de los Muchachos wird ab Montag, 13. April, werktags zwischen 9:00 und 17:00 Uhr gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt ab Santa Cruz de La Palma bis zum Observatorium. An Wochenenden bleibt die Straße geöffnet. Grund sind Sicherungsarbeiten an den Böschungen, die etwa sieben bis neun Wochen dauern sollen. Anschließend ist eine Erneuerung der Fahrbahn vorgesehen, auch auf der Zufahrt zu den Teleskopen über die LP-403.

Neue Leitplanken – optisch unauffällig

Autofahrer auf La Palma dürfen sich auf eine Neuerung entlang der LP-1 freuen: Dort werden erstmals „thermolackierte“ Schutzplanken installiert. Der Clou laut Ankündigung: Sie sollen sich farblich besser in die Landschaft einfügen und pflegeleichter sein als die bisherigen Holzbarrieren – also weniger auffallen. Nebenbei wird auch ein umfassendes Gutachten zu den zahlreichen Böschungen entlang der Straßen erstellt, um künftige Steinschläge besser vorherzusehen. Angesichts der häufigen Erdrutsche sicher sinnvoll – auch wenn man sich als Autofahrer vor allem fragt, ob die Steine künftig ebenfalls besser „mit der Umgebung verschmelzen“ oder doch lieber ganz oben bleiben. Unterm Strich bedeutet die Maßnahme: neue, langlebigere Leitplanken und ein angekündigtes Böschungsmonitoring. Für die Nutzer zählt letztlich weniger die Thermolackierung als die Hoffnung, dass Straßen seltener gesperrt werden – und dass weder Barrieren noch Felsen plötzlich auftauchen, egal wie harmonisch sie sich in die Landschaft einfügen.

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10. April 2026

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